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Couchsurfing ist erst mit der weltweiten Verbreitung des Internets möglich geworden, erfreut sich aber zunehmender Beliebtheit. Diese Form des Reisens ist nicht nur günstig, sondern lässt das ungezwungene Kennenlernen der lokalen Bevölkerung zu. Beim Couchsurfing sucht man sich am Ort seiner Wahl über eine Internet-Plattform einen Gastgeber, bei dem man übernachten kann oder der einem die Stadt bzw. die Region zeigt. Je nach Sympathie sind auch andere gemeinsame Aktivitäten denkbar. Grundsätzlich gibt es zwei Arten des Couchsurfings – die kostenlose und die kommerzielle Variante. Beide sind jedoch meist sehr viel günstiger und für aufgeschlossene und erlebnishungrige Menschen auch spannender als die Übernachtung in einem Hotel.
Die kostenlose Variante
Hier existieren verschiedene Internet-Netzwerke, die auf Kostenfreiheit bedacht sind. Dabei gibt es ein Bewertungssystem und Profile mit den echten Daten. Je besser und ausführlicher das eigene Profil ausgefüllt ist und je mehr positive Bewertungen man als Gastgeber und/oder als Gast aufweist, desto höher stehen die Chancen, am Reiseziel einen Gastgeber zu finden. Alles basiert auf Vertrauen – und dieses Vertrauensverhältnis wächst, je mehr positive Referenzen man vorweisen kann. Jedoch ist das kostenlose Couchsurfing ein Miteinander – früher oder später sollte man auch selbst als Gastgeber in Erscheinung treten. Alles, was es dafür braucht, ist ein aufgeschlossener Geist, ein freundliches Wesen und ein Gästebett oder eben ein Sofa.
Die kostenpflichtige Variante
Diese Form des Couchsurfings basiert ebenfalls auf einer Internet-Community. Auch hier werden Profile ausgefüllt und Bewertungen geschrieben bzw. entgegengenommen. Der Unterschied ist: Sie bezahlen für die Übernachtung einen vorher festgelegten Betrag. Dabei werden die Gastgeber vom jeweiligen Portal vor dem Einpflegen in das System verifiziert. Der große Vorteil der kostenpflichtigen Variante vom Couchsurfing ist, dass eine Buchung meist sofort erfolgen kann, ohne vorherige Kontaktaufnahme mit dem Gastgeber. Zudem bekommt man hier meist ein eigenes Zimmer oder sogar eine ganze Etage. In der Regel ist es recht günstig, gleicht jedoch mehr dem Vermieten von Ferienwohnungen. Die Preisunterschiede zwischen dieser Form des Couchsurfings und einem Hotel sind in Städten wie London oder New York beträchtlich – ein Blick in ein solches Portal kann sich also durchaus lohnen.
Kostenlose Couchsurfing-Portale: Couchsurfing, Hospitalityclub, BeWelcome
Kostenpflichtige Angebote: 9flats, Roomsurfer
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